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Texte

Kleiner Lebensabriss

Am 15. März 1890 wurde ich in Athen geboren als jüngstes Kind des Hofpredigers beim König von Griechenland – und mit diesem im schönsten menschlichen Verhältnis stehend – D. Waldemar Petersen. Die väterliche Ahnenreihe leitet sich auf ein altes friesisches Adelsgeschlecht zurück, das in Kriegsläuften verarmte und seinen Namen ablegte.

Der Großvater mütterlicherseits, Rektor Saggau in Altona, ein seinerzeit geachteter Schulmann, der auch dichterisch veranlagt war, ging aus holsteinischem Bauerntum hervor; die Großmutter stammte aus einer Familie französischer Refugiés.

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Arbeitsweise und Verhältnis von Leben und Werk

Ich bin kein Pensumsarbeiter, obwohl ich selbstverständlich aufgrund meiner Technik jederzeit etwas schreiben könnte. Ich warte lieber die Zeiten erhöhter Schaffensdispositionen ab, die in sich die Gewähr tragen, daß etwas Eigenständiges herauskommt. Diese Zeiten kündigen sich in einer untrüglichen Verfassung an, die vielleicht als gesteigerte innere Konzentrations- und Verknüpfungskraft, als Intensität und Klarheit zu bezeichnen ist, also nichts mit dunklem Rausch zu tun hat. Der Wechsel von >Hoch< und >Tief<, von Ausströmen und Verfestigung ist mir im Verlauf des Lebens immer bewußter geworden. Demgemäß strebe ich an, die durchpulsten Zeiten schöpferisch auszuwerten und die unfruchtbaren für die Ausführung der Entwürfe, für Arbeiten verstandesmäßigen Charakters, für die Aneignung und Sammlung in Dienst zu nehmen.

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